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Wochenspiegel, 27.12.2007
 „In der Nabelschnur ist dem Baby sein Essen drin"
Kindergartenkinder zu Gast im Geburtshaus in Crottendorf









Die "Polarfüchse" spielten bei Tamar Küchler Geburt
.
Crottendorf (WS).„Was macht eigentlich eine Hebamme?" Diese Frage stellte Hebamme Tamar Küchler den 17 kleinen Jungs und Mädchen, den „Polarfüchsen" vom Schießbergkindergarten, die kürzlich im Geburtshaus zu Gast waren. Umringt von den Kindern sitzt die Hebamme auf dem Fußboden und schon sprudeln die Antworten auf sie ein. „Sie hilft den Muttis, wenn ein Baby kommt", ruft Lisa. Dann spricht Tamar Küchler, die vor ihrer Hebammenausbildung als Erzieherin in einem Kindergarten gearbeitet hat, mit den Kleinen darüber, wie das Baby im Bauch versorgt wird. Dazu zeigt sie einen Mutterkuchen herum und die Kinder dürfen sich Handschuhe anziehen und vorsichtig Nabelschnur und Plazenta berühren. So habe ich mir das nicht vorgestellt", meint Robert, „die Nabelschnur ist ja ganz weich!" Respektvoll wird alles begutachtet, denn „in der Nabelschnur ist ja dem Baby sein Essen drin." Dann stellt Sarah eine spannende Frage: „Und wie kriegst Du den Mutterkuchen raus?" Die Hebamme lacht: „Na, dann kommt mal mit in den Geburtsraum. Da spielen wir Geburt und ich erkläre Euch dann alles."
Auf dem großen Gebärbett finden alle Kinder Platz. Es gibt großen Andrang nach der Frage, wer denn Mutter und Vater spielen will. Schließlich darf sich die kleine Saskia auf den Gebärhocker setzen und „Papa Fritz" darf auf dem Stuhl dahinter Platz nehmen. Saskia steckt sich eine Babypuppe unter den Pulli. Alle sind ganz still. Auf der Heizung werden Tücher für das Baby vorgewärmt. Dann schiebt Saskia unter den lobenden Worten der Hebamme langsam die Puppe unter dem Pullover heraus. Eifrig holt Fritz die Tücher, um das Baby einzukuscheln. Dann wird abgenabelt, gestillt, gewogen und gemessen.
Auf dem großen Gebärbett finden alle Kinder Platz. Es gibt großen Andrang nach der Frage, wer denn Mutter und Vater spielen will. Schließlich darf sich die kleine Saskia auf den Gebärhocker setzen und „Papa Fritz" darf auf dem Stuhl dahinter Platz nehmen. Saskia steckt sich eine Babypuppe unter den Pulli. Alle sind ganz still. Auf der Heizung werden Tücher für das Baby vorgewärmt. Dann schiebt Saskia unter den lobenden Worten der Hebamme langsam die Puppe unter dem Pullover heraus. Eifrig holt Fritz die Tücher, um das Baby einzukuscheln. Dann wird abgenabelt, gestillt, gewogen und gemessen.

Dann geht es wieder zurück in den Kursraum, hier warten jetzt echte Babys- Julina, Jannis und Flora mit ihren Muttis. Dann dürfen die „Polarfüchse" zuschauen, wie die Babys im Tummy Tub, einem Badeeimer für Neugeborene, gebadet werden. Andächtig singen sie ihnen inzwischen ein Weihnachtslied vor. Schließlich macht sich die Rasselbande mit Erzieherin Petra Sroka wieder auf den Weg in den Kindergarten und alle freuen sich mit Hebamme Tamar Küchler über den gelungenen Vormittag.

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