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Wochenspiegel, 06.06.2007
„Frauen stärken und unterstützen“
Tamar Küchler begleitet in einer Zeit besonderer Veränderungen

Grit Schnedelbach (Mitte) ist eine der ersten Frauen, die sich im „Glühwürmchen“ bei Hebamme Tamar Küchler (links) auf die Geburt vorbereiten. Auch die kleine Helene freut sich, bald eine „große Schwester“ zu sein.

           Foto: Päßler Crottendorf (MP)

Im „Glühwürmchen“ - der neuen Hebammenpraxis im Ort können sich ab sofort Frauen in einer Zeit besonderer Veränderungen begleiten lassen.

Hebamme Tamar Küchler hingegen ist keineswegs neu in der „Branche“. Die 35-jährige, die selbst zwei Söhne zur Welt gebracht hat. war über Jahre im Klinikum Chemnitz tätig und hatte bereits zahlreiche Babys während des ersten Schreis in den Armen. „Es ist mir wirklich nicht leicht gefallen, meine Arbeitsstelle dort zu kündigen, denn ich habe sehr gern in dieser renommierten Einrichtung gearbeitet. „Doch“, so verrät Tamar Küchler dem Wochenspiegel, kann ich als Christin nicht bei Spätabtreibungen teilnehmen“. Diese werden in Krankenhäusern in Deutschland bei entsprechender medizinischer Indikation sogar nach der 20. Schwangerschaftswoche vorgenommen, mitunter auch, wenn das Kind schon lebensfähig ist.

Genauso liebevoll wie zweckmäßig sind die Räume der neuen „Glühwürmchen“ - Praxis eingerichtet.

Neben dem Kursraum und der Teeküche ist die Hebammenpraxis mit einem Geburtsraum ausgestattet, in dem auch eine Gebärwanne nicht fehlt.

So können jetzt auch in Crottendorf in geborgener Atmosphäre, neue Erdenbürger das Licht der Welt erblicken. Bei Praxis- und Hausgeburten begleiten zwei Hebammen die werdende Mutter durch die anstrengenden Stunden. Hier arbeitet Tamar Küchler mit Hebamme Jenny Seifert zusammen.

Ebenso besteht für die Schwangeren die Möglichkeit, sich von Tamar Küchler im HELIOS Klinikum Aue während der Geburt begleiten und betreuen zu lassen. Dass die fachliche Komponente mit der menschlichen im „Glühwürmchen“ harmoniert, merkt man beim Betreten der Praxis sofort. „Die Frauen, die zu mir kommen, möchte ich stärken und unterstützen“, versichert Tamar Küchler. 

Bleibt zu wünschen, dass die Praxis gut angenommen wird und bald wieder  „Geburtsort Crottendorf“ in vielen Ausweisen zu lesen ist.

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