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Wochenspiegel, 29.08.2007

 Geburtshaus Crottendorf mit neuem Leben erfüllt
Erstes Baby in Praxis von Tamar Küchler - Trend zu Geburten außerhalb von Krankenhäusern
Crottendorf (WS) 30. 07 2007,  8:45 Uhr. Im Gebärraum des Geburtshauses Crottendorf brennen Kerzen, leise Entspannungsmusik läuft im Hintergrund. Das Licht ist gedimmt und der Raum ist kuschlig warm. Alles ist vorbereitet, um einen neuen Erdenbürger willkommen zu heißen.

Geburtsort: Crottendorf - für die kleine Joy Magdalena heißt das, die Geborgenheit bei ihren Eltern, Mandy und Ingo Seeger, von Anfang an zu spüren.

Mandy und Ingo Seeger aus Annaberg erwarten ihr zweites Kind. Sie haben sich entschieden, dass ihr Baby im Geburtshaus das Licht der Welt erblicken darf - ganz sanft, in intimer, ruhiger Atmosphäre. Zu Hebamme Tamar Küchler haben die werdenden Eltern bereits in der Schwangerschaft Kontakt aufgenommen, so dass schon eine vertrauensvolle Beziehung entstanden ist. Und jetzt ist der große Tag gekommen. 9:00 Uhr trifft die zweite Hebamme Jenny Seifert im Geburtshaus ein. Die beiden begleiten und stärken die werdende Mutter. Die Herztöne des Babys werden immer wieder kontrolliert, letzte Vorbereitungen getroffen und Tücher für das Baby vorgewärmt. 9:56 Uhr ist es dann soweit. Die kleine Joy Magdalena wird geboren. Sie meldet sich gleich zu Wort, ist aber sofort wieder stille als  Mama Mandy sie hochnimmt.
"Es ist immer wieder ein überwältigender bezaubernder Moment wenn ein Kind geboren wird", so Tamar Küchler. Nachdem die kleine Joy ausgiebig mit ihren Eltern gekuschelt hat, wurde sie von Hebamme Jenny gemessen, gewogen und untersucht. Der stolze Vater hat seine Tochter dann gebadet und angezogen. In aller Ruhe konnten sich die Eltern danach noch stärken und erholen. 14:15 Uhr verließen sie mit ihrer kleinen Tochter das Geburtshaus, um nach Hause zu fahren, und dem frisch gebackenen großen Bruder Thor, das Schwesterchen zu präsentieren.

Jedes Jahr kommen in Deutschland mehr als 10000 Kinder im vertrauten Umfeld zu Hause oder in einem Geburtshaus zur Welt. Die Tendenz ist steigend. Hebammen stehen ihren Müttern bei der Geburt zur Seite.

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