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Geburt von Baby Sarah Sophie am 18.10.2012

Durch Sandra, die bereits meine Hebamme bei meinem großen Sohn war, lernten wird das Geburtshaus kennen.

Anfangs hatte ich doch meine Zweifel, meine Tochter in so privaten Räumlichkeiten zur Welt zu bringen. Durch eine Voruntersuchung, die Sandra ins Geburtshaus verlegte,..:-) hatte ich die Möglichkeiten, mir die Räumlichkeiten und das ganze Umfeld  genauer anzuschauen.

Ich hatte mich sofort verliebt, die vertraute Umgebung, die so liebevoll eingerichteten Räume… ich war wie verzaubert. Als ich dann mit meinem Mann noch mal im Geburtshaus war und wir sehr lang mit Maria redeten, entschlossen wir uns doch fürs Geburtshaus.

Die Zeit, bis es endlich losging wurde unerträglich. Ende September besuchte unser Sohnemann dann den Geschwisterchenkurs. Lucas war so begeistert. Bei den weiteren Vorsorgen im Geburtshaus wollte er dann immer mitgehen. Es war faszinierend, welche Vorfreude doch ein Geschwisterchen auf so ein kleines noch ungeborenes Wesen haben kann.

Am 17.10. um 6:35 Uhr war es dann endlich soweit, die Fruchtblase war geplatzt. Ich konnte mein Glück kaum glauben, als ich Sandra endlich anrufen konnte, um es ihr zu erzählen. Schnell rief ich meinen Mann an und weckte meinen Großen. Meine Schwester, die in der Zeit bei mir gleich eingezogen war, war außer sich vor Freude. Gegen Vormittag kam Sandra dann zu mir nach Hause und schrieb ein CTG. Dann verabredeten wir uns für spätestens Abends gegen 21 Uhr im Geburtshaus. Die Zeit kam mir wieder einmal so lang vor. Ich machte noch einmal einen kleinen Wohnungsputz und meinen Wocheneinkauf musste ich auch noch machen… Die Zeit verging und mein Mann kam nun auch endlich von der Arbeit aus München. Nach dem Abendbrot gegen 21 Uhr machten sich meine Schwester Peggy, mein Mann und ich auf den Weg nach Annaberg ins Geburtshaus.

Dort angekommen betraten wir das wunderschöne lilagehaltene Zimmer. Ein Traum mit Himmelbett und Badewanne. Meine Schwester Peggy und mein Mann bezogen die Decke und ich mache es mir zunächst auf dem Ball bequem.

Nach einer Weile wurde mir etwas langweilig und Sandra meinte, wir könnten doch noch ein Stück spazieren gehen. Es war eine herrliche Abendluft und so viele Sterne am Himmel. Doch leider war dieser Spaziergang nicht von langer Dauer. Die Wehenabstände waren schon alle 2-3 Minuten. Ich legte mich zu meinem Mann aufs Bett, denn ich hatte mir so eine kleine Pause gewünscht und ich bekam sie.

 Als die Wehen intensiver wurden, probierte ich viele Positionen aus, wo ich die Wehen am besten veratmen konnte. Sandra redete sehr liebevoll und gab mir viele Tipps. Der Wickeltisch war sehr gut, ich konnte mich abstützen und mein Mann und meine Schwester konnten abwechselnd meinen Rücken streicheln. Gegen 2:07 Uhr untersuchte Sandra meinen Muttermund. Er war nun 8cm offen. Meine Kleine machte sich nun unaufhörlich auf den Weg nach draußen.

Sandra sagte, ich solle mich vors Bett knien, was sehr gut geholfen hat. Meine Schwester hielt mich im Arm, sie gab mir emotional sehr viel Kraft. Nun war es soweit. 3:30 Uhr erblickte unsere Sarah Sophie das Licht der Welt und sie sah so bezaubernd aus.

Ich habe es mir im Bett gemütlich gemacht und habe das erste Mal meine kleine Sonne im Arm gehalten, was für ein bezauberndes Gefühl. Nach einiger Zeit machte Maria die erste Untersuchung von Sarah. Papa und Tante Peggy schauten gespannt zu. Sie wog stolze 4080g und war 53cm groß. Danach gabs lecker Brötchen und ein Glas Cola..:-) hmmm lecker.

Als wir dann später heimgefahren sind, konnten wir unser Glück kaum glauben. Zuhause angekommen begrüßten uns gleich Brüderchen Lucas und Oma und Opa. Wir haben uns dann noch einmal am lecker gedeckten Frühstückstisch gestärkt. Anschließend gab es für alle eine große Portion Kuscheleinheiten.

Liebe Sandra, liebe Maria

Wir möchte euch Danke sagen, ihr habt uns ermöglicht, dass unsere kleine Sonne in einer solch schönen Atmosphäre das Licht der Welt erblicken durfte. Ihr habt meine Hand gehalten wo ich fast keine Kräfte mehr hatte, habt mir Mut zugesprochen, habt für uns gebetet. Wir alle haben und bei euch so wohl gefühlt.

Wir wünschen euch alles erdenklich Gute und vor allem Gottes Segen

Alles Liebe

Holger, Nancy, Sarah Sophie, Lucas und Tante Peggy

 

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