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Geburt von Baby Ronya am 14.08.2012

Hallo ich bin die kleine Ronya Schmuck und ich möchte euch berichten wie es mir und meiner Mama in der Schwangerschaft und bei der Geburt so ergangen ist.

Als im November meine Eltern erfuhren dass ich unterwegs bin stand für die beiden fest, dass auch ich, genau wie meine Schwester Finya, im Geburtshaus Glühwürmchen zur Welt kommen sollte.

Meine Mama infomierte freudig bereits in der 14. Schwangerschaftswoche Hebamme Tamar darüber, dass ich unterwegs bin und das sie mich, wenn die Schwangeschaft komlpikationsfrei verläuft, auf jeden Fall im Geburtshaus entbinden möchte.

Da die Internetseite vom Geburtshaus immer aktuell und so schön übersichtlich ist, wusste meine Mama sofort, wann die nächste Informationsveranstaltung war und meldete uns an. Es gab ja doch seit der Geburt meiner Schwester vor 2 Jahren einiges Neues zu erfahren. Ich freute mich auch, dass es kein Problem war, meine Schwester Finya zu diesem Abend mitzubringen. Meine Eltern lernten an dem Info-Abend auch die anderen Hebammen, die zum Team des Geburtshauses gehören, kennen.

Ich entwickelte mich im Bauch meiner Mama so prächtig, dass meiner Geburt im Geburtshaus nichts im Wege stand. Hebamme Maria führte mit Mama und Papa in der 30. Schwangerschaftswoche ein Aufnahmegespräch. Von nun waren waren wir regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen im Geburtshaus. Hebamme Catharina nahm sich zu den Vorsorgeuntersuchungen immer sehr viel Zeit und erklärte alles ganz genau.

In den letzten Wochen habe ich es mir in Mamas Bauch noch einmal richtig gut gehen lassen.

Der Geburtstermin nahte und ich entschloss mich aber, mir mit meiner Geburt noch etwas Zeit zu lassen.

Am 13.08.2012 hat meine Mama zusammen mit Papa in Oberwiesenthal Heu gemacht und ich dachte mir, es wäre doch jetzt ein schöner Zeitpunkt die Fruchtblase mal platzen zu lassen. Ha, wie ich mich freute, denn nun sind meine Eltern sofort nach Hause gefahren und haben Tamar informiert. Da es mir und meiner Mama gut ging, waren wir erst am Nachmittag im Geburtshaus zur Kontrolle und haben meine Herztöne angehört. Es ging mir einfach richtig gut und Wehen hatte meine Mama noch nicht allzu sehr.

Gegen 22.00 Uhr kam dann Hebamme Tamar zu uns nach Hause und schaute noch einmal nach uns und wie weit meine Geburt schon im Gange war. Tamar bot uns an, ins Geburtshaus zu fahren.

Da meine Mama noch keine regelmäßigen Wehen hatte, entschlossen sich meine Eltern noch etwas zu warten. Gegen 03.00 Uhr morgens war es dann soweit. Die Wehen waren regelmäßig und schon recht stark. Wir fuhren ins Geburtshaus. Meine Mama und mein Papa freuten sich auf mich und ich wollte auch mal sehen was und wer mich da erwartet.

Nach einer sehr herzlichen Begrüßung von den Hebammen Sandra und Tamar wurden für meine Ankunft alle Vorbereitungen getroffen. Tamar war während der Geburt ständig bei uns. Durch die lange Berufserfahrung und die fachlichen Kompetenz haben wir uns alle sicher und gut gefühlt. Meine Eltern vertrauten Tamar voll und ganz. Sie war sehr lieb zu meinem Eltern und hat auch immer wieder mit mir gesprochen. Ich glaube die Drei haben sogar während meiner Geburt mal herzlich gelacht. Und dann ging es recht schnell, um 06.07 Uhr war ich da und schrie, so dass mich auch keiner überhören konnte.

Tamar war die Erste die mich liebevoll auf der Welt willkommen geheißen hatte, dann konnte mich meine Mama endlich in den Armen halten und Papa war ganz hin und weg. Sandra und Tamar bereiteten uns das große Bett so gemütlich vor, so dass wir erstmal eine ganze Weile kuscheln und uns bestaunen konnten.

Meine Eltern wurden mit einen großen Frühstück verwöhnt und ich ruhte mich noch etwas aus, bevor ich gemessen, gewogen und meine erste Kleidung angezogen bekam. Gerade so passte ich in meine Sachen, denn ich war groß und kräftig. Sandra machte mit mir die U1 und war so lieb zu zärtlich zu mir, so dass ich auch keine Angst haben musste – ich konnte mich ganz entspannen.

Alle um mich herum waren so fröhlich, lachten und erzählten. Ich war froh, dass meine Mama und mein Papa diesen Ort für meine Geburt gewählt haben. Wir bestaunten dann alle noch meinen Mutterkuchen, denn der war genau wie ein Herz geformt.

Nach einigen Formalitäten und ein paar wunderschönen Fotos hat mich Tamar in meinen Autositz gelegt und dann ging es ab nach Hause.

Die liebe Hebamme Sandra hat uns dann regelmäßig besucht. So konnte meine Mama dann doch noch einige Fragen loswerden. Dankbar war meine Mama ebenfalls dafür, dass sie mit Sandra auch mal über andere Dinge sprechen konnte und sie immer ein „offenes Ohr“ hatte.

 

Nun bin ich fast ein halbes Jahr alt und meine Mama denkt noch sehr oft an die schöne Geburt und an die lieben Menschen die den Mut und die Kraft aufbringen, um solche einmalige wunderschöne Geburtserlebnisse möglich zu machen. Nicht umsonst sagen viele die meine Schwester und mich kennen gelernt haben: Geburtshauskinder sind eben doch etwas anders.


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