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Geburt von Baby Lina am 19.01.2012

Aller guten Dinge sind drei! Deshalb war für uns sofort klar dass wir auch dieses Mal wieder ins Geburtshaus wollten, nachdem wir wussten dass noch ein Kind dazukommt. Unser Großer wurde 2007 als 2. Baby im Crottendorfer Geburtshaus geboren. Wir fühlten uns so gut aufgehoben, dass auch für die nächste Geburt nichts Anderes in Frage kam. Da auch dieses Mal die Schwangerschaft ohne Probleme verlief, freuten wir uns natürlich, dass wir wieder ins Geburtshaus durften. Am Morgen des 19.01. verspürte ich, wie so oft gegen Ende der Schwangerschaft, mehrere Wehen. Als die dann vormittags öfter kamen rief ich meinen Mann und Tamar an und meinte, wir würden dann mal losfahren. Schon im Auto wurden die Wehen allerdings immer weniger und ich fragte mich ob es richtig war, schon loszufahren. Im Geburtshaus angekommen bestätigte Tamar meine Vermutung und meinte, so direkt nach Geburt siehts wohl noch nicht aus. Gemeinsam beschlossen wir dann, erstmal noch spazieren zu gehen, vielleicht würde das ja die Wehen wieder etwas anregen. Aber auch das half nichts. Also fuhren wir, etwas enttäuscht, wieder nach Hause. Beim Mittagessen meinte ich noch zu meinem Mann, er könnte ruhig wieder auf Arbeit gehen, heute würde es wohl nichts mehr werden. Nach dem Essen gingen die Wehen dann doch wieder etwas los und dank eines Öls, das ich von Tamar hatte wurden die Wehen dann sehr schnell sehr heftig. Mein Mann rief Tamar an, dass wir doch wiederkommen. Wie machten noch einen kurzen Umweg zur Oma, um die Kindersitze für die beiden Großen abzuliefern, damit die nachmittags vom Kindergarten abgeholt werden konnten. Auf der Fahrt kamen die Wehen dann schon sehr kurz nacheinander. Im Geburtshaus wieder angekommen quälte ich mich dann mit Unterbrechung einer Wehe noch die Treppe rauf. Plötzlich zogen sie von allen Seiten an mir um mir die Jacke und Schuhe auszuziehen. Gerade noch im lila Geburtszimmer angekommen, war unsre Lina dann auch schon da. Die beiden Jungs kamen in Crottendorf in der Wanne zur Welt. Das fand ich sehr angenehm, deshalb wollte ich auch dieses Mal wieder in die Wanne. Da aber alles so schnell ging, habe ich das leider nicht mehr geschafft. So hatte Tamar die Badewanne an diesem Tag 2mal umsonst gefüllt. Nun können wir unseren Engel Lina im Arm halten. Wir möchten Tamar und Catharina danken, dass sie uns trotz der schnellen Geburt in Ruhe geholfen haben. Danke auch an Maria und Aline für die Vor- und Nachsorge. Und vor allem Danke an unseren Gott, dass er unsre Kleine hat nicht im Auto zur Welt kommen lassen.

Wir wünschen Euch Hebammen alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft und noch viele gesunde Babys.

 

Eure Simone und Thomas mit Jannis, Timo und Lina  

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